Säuglings- und Kinderosteopathie

Die Osteopathie für Säuglinge und Kinder ist eine Spezialisierung innerhalb der Osteopathie. Sie bedarf einer postgraduierten Zusatzausbildung, findet also im Anschluss an eine osteopathische Ausbildung statt. Im Regelfall sind das wenigstens 400 Stunden an zusätzlicher Ausbildungsdauer, in denen Wissen um die sensorische, emotionale und neurologische Entwicklung eines Kindes sowie die spezielle Kinderpathologie erlernt wird. Erst mit diesem umfassenden Wissen ist eine adäquate osteopathische Behandlung auch bei Säuglingen und Kindern möglich.

Osteopathie findet auch ohne Worte störende Veränderungen und gerade für Säuglinge und Kinder ist Osteopathie eine angenehme, einfühlsame und sanfte Therapie.

Säuglinge und Kinder reagieren in der Regel sehr gut und schnell auf eine osteopathische Behandlung, so dass oftmals nur ein bis zwei Behandlungen ausreichen.

Bei Babys z.B. entstehen Funktionsstörungen meist durch den Druck und die Enge im Mutterleib und Geburtskanal. Häufig kommt es zu Verschiebungen der noch nicht fest verbundenen Schädelknochen sowie craniosacrale Fehlstellungen, die dann auf Nerven und Gefäße einwirken.

Therapeuten mit dem Osteopathie-Kindersymbol haben sich nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Osteopathieausbildung entsprechend den Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft „osteopathische Behandlung von Kindern“ weitergebildet und verfügen über langjährige praktische Erfahrung in der Behandlung von Kindern.