Die Behandlung

 

Die Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese). Der Osteopath muss genau wissen an welchen Beschwerden sein Patient leidet, und welche Erkrankungen er bereits hatte. Nicht selten benötigt ein Osteopath dazu Befunde aus der klinischen Diagnostik wie Röntgenbilder oder Laborwerte.

Sie helfen ihm, seine eigenen Möglichkeiten als Osteopath einzuschätzen. Stößt er dabei an seine Grenzen, wird er seinen Patienten zum Facharzt oder Fachtherapeuten weiterschicken. Osteopathie ist eben keine Alternativmedizin, sondern eine die Schulmedizin sinnvoll ergänzende Form der Medizin.

Osteopathie

Nach der Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. So spürt er Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf, die er mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt.

Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 50 Minuten. Der Körper kann etwa zwei bis drei Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren, so dass eine erneute Behandlung meist erst nach dieser Zeit sinnvoll ist.

Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt.

In der Regel sind drei bis fünf Behandlungen erforderlich.